Regenbogen KiTas Salzkotten

Erzieher:Innen als Bezugsperson

Lernen braucht vertrauensvolle Beziehung

In der Pädagogik fragt man sich häufig, warum zwei Kinder in der gleichen Situation so unterschiedlich lernen. Eine Antwort ist, dass die beiden Kinder Beziehungen unterschiedlich erleben. Das eine Kind fühlt sich angenommen und respektiert und das andere Kind braucht viel Energie für die Klärung der Frage, ob es auch als Mensch gemocht wird. Die Pädagogik kann noch so gut sein, aber wenn das Wohlfühlen in der Beziehung nicht stimmt, geht zu viel Energie verloren.

Die Beziehung der Erzieher:Innen ist die Basis der pädagogischen Arbeit. Die Erzieher:Innen sind da, wenn Kinder getröstet werden wollen, wenn etwas weh tut, wenn Kinder traurig sind, weil sie sich mit anderen Kindern gestritten haben, sie begleiten die Kinder beim Abschiednehmen von Mutter oder Vater. Wenn sich Kinder in ihrer Beziehung zu den Betreuungspersonen wohl fühlen, dann steht dem Lernen nichts im Wege.
Der Leuvener Beobachtungsbogen hilft bei der Einschätzung des emotionalen Wohlbefindens und der Engagiertheit.
Aus diesem Grund hat sich der Regenbogen für den Leuvener Beobachtungsbogen entschieden. Die Kinder werden danach wahrgenommen, inwieweit sie engagiert sind, das heißt, inwieweit sie sich ins (Lern-)Spiel vertiefen können und inwieweit sie sich wohlfühlen.

„Sich wohlfühlen“ meint: ihnen geht es gut, weil sie sich angenommen fühlen, weil sie Vertrauen haben, weil sie Sicherheit empfinden, weil sie wissen, dass sie gemocht und respektiert werden.

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Mehr Bildungsabenteuer?

Hier findest du weitere Beispiele, wie wir im Regenbogen das Bildungsabenteuer umsetzen.

Eine Küche betreiben

Sicherlich wäre es leichter, wenn ein Cateringunternehmer das Essen bringen würde, doch zu unserem pädagogischen Konzept gehört es dazu, dass die Kinder die eigene Küche erleben. Nicht nur, weil wir so die Kontrolle über den Speiseplan und die Zutaten behalten, sondern weil die Kinder verstehen, wie die Mahlzeiten entstehen.

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Beziehungen und Freundschaften

In der KiTa entstehen im Alter von vielleicht dreieinhalb Jahren die ersten Spielfreundschaften. Die Kinder leben nicht mehr nur im Hier und Jetzt, sondern die Erinnerung beeinflusst die Gegenwart.
Das heißt, es fällt ihnen auf, wenn der Freund nicht da ist. Die Kinder warten auf den Freund; dieser wird vermisst.

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Neinsagen

Täglich gibt es Situationen, in denen wir eigentlich „nein“ sagen wollen, aber es nicht tun. Ich bin müde oder ich habe keine Lust, doch es wird erwartet, dass man eine Einladung oder ein Angebot annimmt. Die Anrede „Kannst du vielleicht mal …“, „Würdest du mal bitte …“ macht hilflos und wer kann da schon „Nein“ sagen?

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Vertrauen können

Beziehungen sind eine der kompliziertesten Angelegenheiten im Leben. Manche scheitern und manche werden als bereichernd erlebt. Eine gute Grundlage für geglückte Beziehungen sind die sogenannten Bindungserfahrungen.

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