Regenbogen KiTas Salzkotten

Vertrauen können

Sich auf Beziehung einlassen

Beziehungen sind eine der kompliziertesten Angelegenheiten im Leben. Manche scheitern und manche werden als bereichernd erlebt. Eine gute Grundlage für geglückte Beziehungen sind die sogenannten Bindungserfahrungen.
Bindungserfahrungen beginnen mit der Geburt. Das Kleinkind macht die Erfahrung, dass Menschen dazu beitragen, dass seine Grundbedürfnisse befriedigt werden. Hat ein Kind Hunger, äußert das Kind sein Bedürfnis laut und deutlich und erlebt, dass immer die gleichen Menschen dieses Bedürfnis befriedigen. So entsteht Bindung und Vertrauen. Die Befriedigung der Grundbedürfnisse: Hunger, Durst, Kälte, Trauer werden mit Menschen verbunden und so entwickeln sich Bindungserfahrungen. „Vertrauen können“ basiert also auf Lernerfahrungen.

Die Kinder finden in der Regenbogen-KiTa verlässliche, vertrauensvolle Bezugspersonen, die ihre Bedürfnisse wahrnehmen und respektieren.

Die ersten Erfahrungen mit Beziehungen machen Kinder mit ihren Eltern. Die Kindertagesstätte ist häufig der erste Ort außerhalb der Familie, in denen Kinder ihr erlerntes Vertrauen in die Menschheit überprüfen können. Diese Verantwortung ist dem Regenbogen bewusst und so werden alle Anstrengungen unternommen, damit die Kinder weiterhin positive Beziehungserfahrungen machen. Die Erzieher:Innen sind verlässliche Bezugspersonen, die die Bedürfnisse der Kinder respektieren. Wenn sie Kummer empfinden, wenn sie Konflikte durchleiden, wenn sie Enttäuschungen durchleben oder wenn sie Schmerzen haben, machen sie die Erfahrung, dass es eine tröstende Person gibt. So lernen Kinder, dass sie anderen Menschen vertrauen können.

Dieses Vertrauen in andere Menschen ist die Basis für Beziehungen. 

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Mehr Bildungsabenteuer?

Hier findest du weitere Beispiele, wie wir im Regenbogen das Bildungsabenteuer umsetzen.

Der Regenbogen hat ein gemischtes Team

Es gibt vielleicht keine Einrichtung in NRW bzw. in Deutschland mit mehr Männern im Team.
„Mann sein“ und „Frau sein“ hat etwas mit Rollenvorstellungen zu tun und diese Rollenvorstellungen prägen das Handeln der Menschen.

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Mitbestimmung im Regenbogen

Regenbogenland ist Kinderland und das bedeutet auch, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, ihr Umfeld selber zu gestalten. Eigentlich ist es eine klare Sache: Die Menschen haben das Recht, ihre Belange selber zu regeln und über die Rahmenbedingungen mitzubestimmen.

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Vorbilder

Kinder haben das Grundbedürfnis, den Erwartungen der Umwelt und der Erwachsenen zu entsprechen. Sie versuchen die Erwartungen zu verstehen und wahrzunehmen, wie andere Menschen sich in bestimmten Situationen verhalten, um dieses Verhalten dann möglicherweise zu kopieren.

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Den anderen Menschen annehmen können

Jeden Menschen so annehmen, wie er ist, das überfordert uns. Wie will man das denn erreichen? Wir können einen Regenbogen schaffen, in dem es nicht geduldet wird, dass Menschen ausgeschlossen werden, dass über sie geredet wird oder dass abfällige Äußerungen geduldet werden.

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